Perfekte Pistolen und Rosen
Posted on | August 26, 2010 | 2 Comments
Und irgendwie stand ich schon wieder kurz davor, aus irgendeinem Grund doch wieder nicht zu starten.
Es steigern sich natürlich auch von Monat zu Monat die eigenen Anforderungen. Denen gerecht zu werden, und den gedachten Vorstellungen anderer vielleicht noch direkt dazu. Der Wiedereinstieg in dieses Blogding hat sich über – heute exakt - drei Jahre minus einen Tag zu meinem persönlichen Chinese Democracy entwickelt.
Axl Rose hat das mit seinem G’n'R-Album doch auch nur gut und besser und perfekt gemeint. Und nach nur 14 Jahren doch auch wirklich ein vollständiges Album heraus gebracht. Gut, inzwischen wussten selbst eingefleischte Fans nicht mehr, ob es ihn, die Band, die Welt oder Musik an sich noch gibt, und die Wunschvorstellungen an das Wenn-das-mal-raus-kommt-das-wird-uns-alle-so-rocken-Album entsprachen dann nicht dem tatsächlich vorgelegten Album (Also wurde es im Land der Nettigkeiten als “konsequente Weiterführung des Stiles” semi gelobt, im #fail-Land selbstverständlich als ebensolcher kommuniziert. Im Land der Nettigkeiten landete es allerdings nur auf Platz drei, im #fail-Land trotz #epicfail auf Platz zwei der Charts).
Axl hat das eben übertrieben. Und ja, man kann natürlich jeden einzelnen Tag noch eine Prise Verbesserungsbedarf sehen.
Und dann habe ich vor einem Monat (oder zwei? drei? nach einem Schriftwechsel mit Sebastian zum Thema “Soll ich Deinen Blog aus dem Reader nehmen oder passiert da noch mal was?” jedenfalls…) den Jetzt-oder-doch-wieder-nicht-nie-Entschluss gefasst.
Und jede Woche Abstand von einer weiteren Anforderung – wenn ich re-starte, muss das ein substantielles PR-Blog werden; Social Media aus Health-Perspektive; Fokus auf die Leser als Priorität; internationaler; u.vm. – genommen.
Und schließlich das Konzept als Schreib-ich-halt-für-mich-und-wenn’s-keiner-liest-passiert-auch-nicht-mehr-als-in-den-drei-letzten-Jahren finalisiert und freigegeben.
Und “Chinese Democracy” kann selbst ich mir inzwischen beinahe ohne beständige Vorurteilsbestätigung anhören.
Fast drei Jahre später…
Posted on | August 24, 2010 | 6 Comments
… und eigentlich bin ich nur sehr neugierig.
Zum einen, ob ich das noch hinbekomme – knapp drei Jahre nach meinem letzten Blogpost, WordPress, schreiben von ggf. mehr als 140 Zeichen.
Zum anderen, ob es noch einen Menschen gibt, der die “reine Formsache” in seinem RSS-Reader hat, und bei dem oder der gleich ein Ping nach drei Jahren aufpoppt. By the Way: nutzt noch Jemand RSS?
In drei Tagen, pünktlich nach drei Jahren, will ich mir dann doch spätestens mal ansehen, was sich in eben diesen Jahren getan hat. Als aus Klein-Bloggersdorf die Social-Media-Sphere wurde…
Das ganze Leben ist ein …
Posted on | August 27, 2007 | 42 Comments
Nein, nicht “Quiz”. Aber die Kandidaten sind wir, ist ja klar.
Vielleicht statt Quiz eher Spiel. Und dann passt die neue Erfindung von Marc Owens ziemlich gut.
Da überlegen Spiele-Entwickler seit Jahren, wie man die Realität noch besser nachbilden könnte, und Owens dreht den Spieß um: Mit seiner Avatar-Machine.
Avatar Machine is a system which replicates the aesthetics and visuals of third person gaming, allowing the user to view themselves as a virtual character in real space via a head mounted interface.
Wie sowas aussieht? Phantastisch! Da! Bild klicken, YouTube-Video ansehen, genießen.
Und das klingt doch noch besser:
The system potentially allows for a diminished sense of social responsibility, and could lead the user to demonstrate behaviors normally reserved for the gaming environment.
Richtig so! Schluss mit Schüchternheit oder gesellschaftlichen Normen! Jeden potentiellen Kontakt auf der Straße nutzen, man weiß ja nie, ob dieser nicht das Master-Schwert oder einen grandiosen Heilungsring mit sich trägt…
[via madvertising]

