reine Formsache

Notizen, Alltag, etwas PR, viel Entspannung

Günter Netzer und Klaus Eck

Posted on | Mai 2, 2006 | 20 Comments

Was Günter Theodor Netzer und Klaus Eck gemeinsam haben? Nein, die Frisur ist es nicht. Nein, auch nicht, dass sich beide in letzter Zeit verstärkt zum Thema Fußball zu Wort melden.

Wenn es eines in jedwedem Themenbereich (zu) häufig gibt, dann sind dies Experten. Nein, ich spiele nicht auf die Blogexperten an. Gemeint sind die Experten, die zu Beginn oder beim ersten Drohszenario jedweder Art militärische Strategien erörtern, niemals gedient geschweige denn Relevantes studiert haben, am virtuellen Sandkasten mit Plastik-Trüppchen aber als “Militär-Experte” untertitelt werden.

Es gibt sie zuhauf. Und dabei ist es doch eine klitzekleine Grundvoraussetzung, die es zu erfüllen gilt, um zumindest ein wenig Kompetenz nicht nur verbal sondern eben tatsächlich vorweisen zu können:

Nein, ich bin nicht gerade ein Fan von Günter Netzer. Wenn er – mal wieder – das Spiel eines Spielers zerpflückt muss man ihn dafür nicht in den Himmel loben. Man darf geteilter Meinung sein. Aber er hat gespielt. Selbst. Beim 1. FC Mönchengladbach, bei der Borussia, beim 1. FC Köln, Real Madrid und sonstwo. Kompetenz traue ich ihm zu, weil er weiß, worüber er redet.

Wenn sich Klaus Eck über PR in und via der Blogosphäre auslässt, dann klingt es manchmal für mich arg nach “Habe ich Ihr Interesse geweckt? Hier können Sie mich buchen.” Aber: Obgleich ich ihn nicht zum Blogexperten à la bonheur hypen würde, er weiß, wovon er schreibt und spricht. Dafür respektiere ich ihn. Und lese ihn. Klar.

Nun ist es in der Blogosphäre teilweise und zeitweise en vogue, über PR’ler und ihren Umgang mit Bloggern zu schimpfen. Vielleicht manches Mal zurecht.

Andererseits gibt es – da gebe ich Uve vollkommen Recht – auch in der Blogosphäre zu viele PR-Experten:

jeder zweite hatte da schon mal so “eine Zeit”, in der er “Einblick” in PR-, Politik- oder Journalistenbetrieb bekommen hatte. 

Um wieder auf das Militär-Experten-Bild zu kommen: Ein Jeder, der seinen Grundwehrdienst abgeleistet hatte, verfügt ja schließlich über ausreichende Kenntnisse, um General X’sens Fehler aufzudecken (“Nee, der hätte von Süden mit starken Panzerverbänden direkt ins Zentrum vorstoßen…”). Oder fußballfixiert: Es gibt über 80 Millionen Bundestrainer.

Gut, dass nicht jeder – nach einem dreiwöchigen Praktikum bei Schulz- und Schneider-PR in Övelgönne Strategien der PR beherrscht, ist klar.

Auf der anderen Seite: Nur weil Blogs durchaus als Medien betrachtet werden können, hat nicht jeder PR’ler automatisch die Kompetenz, jedweden Kunden über strategische Ansätze in der Blogosphäre zu beraten.

Kompetenz durch Partizipation
Zurück zum “PR-Bashing”: Ja, es ist teilweise nachvollziehbar, wenn sich Blogger A oder B über PR’ler echauffiert. Da wirbt Agentur X mit ihren ungeheueren Kenntnissen der Blogosphäre, weiß aber nicht, mit Blogger A umzugehen; Agentur Y zeichnet eine beängstigende Vision der bösen Blogger, die dem armen Unternehmen Z das Wasser abgraben, hat in ihren Reihen aber keinen einzigen Mitarbeiter, der aktiv in der Sphäre unterwegs ist.

Dem Bashing kann man m.E. einfach entgegentreten:

  1. Beweisen Sie – als Agentur – Kompetenz durch Partizipation. Negieren Sie das Gerede der “ungedienten Militärexperten”, indem Sie zumindest einen Mitarbeiter ermuntern, sich in Klein-Bloggersdorf umzusehen, dort mitzulesen, dort in Kommentaren zu partizipieren. Klar, der Königsweg ist ein Blog, vielleicht ein Agenturblog, vielleicht ein bloggender Mitarbeiter. Aber wirklich: Wenigstens einen “des öfteren gesehenen Gast” im Dorfe, den könnten Sie schon haben, hm?
  2. Sie regen sich über die Blogger auf, die alle ein ungeheueres Insider-Wissen über die Machenschaften der PR haben? Gut! Dann treten Sie auch dem entgegen, indem Sie in Zukunft verhindern, Ihr ungeheueres Insider-Wissen über die Blogosphäre zu bewerben. Beweisen Sie Ihre Kompetenz durch Partizipation anstelle von griffigen Slogans.

Immer daran denken: Auch wenn Günter Netzer nicht beliebt ist – Sie werden Ihre Agentur nicht zum Schätzchen der Blogosphäre erheben, nur weil sie partizipieren -, respektiert wird er.

Comments

20 Responses to “Günter Netzer und Klaus Eck”

  1. Basic Thinking Blog » Einführung einer Grundblogausbildung für PR und Presse?
    Mai 2nd, 2006 @ 11:13

    [...] Björn auf seinem reine Formsache-Blog über PR-Agenturen und deren Blocgangebote: Wenn es eines in jedwedem Themenbereich (zu) häufig gibt, dann sind dies Experten. Nein, ich spiele nicht auf die Blogexperten an. Gemeint sind die Experten, die zu Beginn oder beim ersten Drohszenario jedweder Art militärische Strategien erörtern, niemals gedient geschweige denn Relevantes studiert haben, am virtuellen Sandkasten mit Plastik-Trüppchen aber als “Militär-Experte” untertitelt werden. Es gibt sie zuhauf. Und dabei ist es doch eine klitzekleine Grundvoraussetzung, die es zu erfüllen gilt, um zumindest ein wenig Kompetenz nicht nur verbal sondern eben tatsächlich vorweisen zu können… [...]

  2. Don Alphonso
    Mai 2nd, 2006 @ 13:43

    Gerade Klaus Eck ist derjenige, der hier in Deutschland als Stichwortgeber der "Bloggefahren" agiert hat. Gleich der 2. Punkt seines aktuellen Seminarangebots ist:

    "Unternehmen in der Krise durch Blogs – was tun?"

    Er ist meiner bescheidenen Meinung nach auch einer dieser "Chicken Hawks", die sich nur mit Sandkastenspielen auskennen. Ich erinnere da an die Pleite zusammen mit Ketchum, als er die wichtigsten Business Blogger einfach bei Blogstats.de rauskopiert und als eigene Liste vertrieben hat – und entsprechend von Nico Lumma und anderen was auf die Bratzen bekam.

    Was ich von ihm kenne – und ich war ja schon durchaus auch mit ihm auf dem Podium – sind Selbstverständlichkeiten, Phrasen und altbekannte Jamba-Szenarien, mit denen man eine Powerpoint machen kann. Vielleicht kann man damit sogar normale PR machen. Aber ich beneide niemanden, der auf diesem Sektor echte Erfolge vorweisen müsste, denn in die Blogs reinzukommen, akzeptiert zu werden und vielleicht sogar selbst an der Meinungsbildung mitzustricken, ist angesichts der chaotischen Struktur und den anarchischen Strategien die Guerillahölle im Gegensatz zur klassischen Feldschlacht. Ein Guerillakrieg, den zu führen Leute wie Eck promoten, weil sie damit die Türen aufmachen. Sie müssen es ja nicht ausbaden. Sie sagen nur, wo es in die Hölle geht.

    Anstatt sich einem Kulturphänomen als dem zu nähern, was es ist: Extrem schnelle, dezentrale Kommunikation jenseits der abschwächenden Medien. ich glaube nicht, dass irgendwer vorhersagen kann, wie das Ding aussieht und was es tut. ich glaube nicht an Bloggerprofile und Radarmechanismen, dazu ist die Datenmenge zu gross und die Bedeutung zu klein. Wer das Kulturphänomen nicht sieht, braucht gar nicht erst anfangen.

  3. Björn Hasse
    Mai 2nd, 2006 @ 14:13

    Don, danke für Dein Kommentar. Zur Person K.E.: Klaus ist im weitesten Sinne für mich “Konkurrenz”, insofern muss es mir fern liegen, seine Arbeit herauf- oder herabzuwürdigen. Andererseits: er partizipiert. Gewiss: in seinem Sinne. Aber er nimmt teil, und das alleine ist für mich ein Grund, ihn hier als Beispiel zu nennen.
    Auch Netzer mag nicht jedermanns Geschmack sein, dennoch spricht er aus einer “wissenden Position”. Dies erkenne ich an. Bei beiden.
    Mir gefällt nicht, wie Netzer manches Mal das Spiel der Nationalmannschaft verrissen hat – fand ich bezeichnend, wie positiv und nett und optimistisch damals der Gastkommentator Klopp ihm gegenüberstand (als Mainz-Fan ist es auch wesentlich einfacher, ihn zu hören…). Und vielleicht “mag” ich auch nicht, welches Drohpotential der Blogosphäre K.E. in seinem Blog heraufbeschwört. Aber um die reine Herangehensweise im Sinne der Art des Kommentierens geht es mir nicht. Für mich ausschlaggebend ist hier, dass es Typ A: keinerlei Partizipation aber große Töne vs. Typ B: Partizipation und wie auch immer geratene Töne gibt. Und Typ B ziehe ich vor. Klar.
    Übrigens: Ich denke, Dir ist Typ B auch lieber, oder lese ich Dich hier falsch?

  4. Don Alphonso
    Mai 2nd, 2006 @ 16:07

    Ich denke vor allem an Typ C, wenn man so will: Wie Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach. Einzelkämpfer, die wissen, was sie tun, und die Grenzen kennen. Die nicht von Lösungen schwallen, die es nicht gibt. Und nicht von Systemen, die sich nicht anspassen lassen, Stichwort Technorati, RSS und so weiter. Mein Mitleid für einzelne Vordenker, die jetzt von ähnlichen Nachahmern in grossen Häusern überrollt werden, hält sich in gewissen Grenzen.

    Das Kernproblem bei der Verkaufe ist natürlich, den Kunden das Top-Down-Denken abzugewöhnen. Aber genau das geht nicht, ich sehe das schon bei den Kollegen im Journalismus, und bei den Leuten der PR ist das nochmal eine Ecke schwieriger, weil die Abschätzung der Gegenseite höllisch schwer ist und sie dann zur Überheblichkeit neigen. Nach dem Motto, ich mach den Spiegel rund, ich mach den Blogger platt. Das ist halt, salopp gesagt, ihr Job, das wollen deren Kunden, aber es ist auch eine Haltung, mit der man da draussen gerade mal so weit kommt, wo einem dann die Kugel erwischt.

    Selbst für einen Blogger ist das da draussen doch nur ein sumpfiger Nebel. Was weiss ich, was morgen passiert. Manchmal schaue ich gut aus, manchmal schlecht. Es gibt da keine Siege, nur zähes Ringen an unsichtbaren Fronten, und keine Bestätigung des Sieges. Aber nur, weil ich den Job nicht würde machen wollen, bedeutet es nicht, dass ich Achtung vor dem Nachwuchskadavern habe, oder von den Sandkastenuffzs, die sie da rein schicken.

  5. Björn Hasse
    Mai 2nd, 2006 @ 16:32

    Du wirst wissen, dass ich Dir, was WLR angeht, nicht widerspreche. Die Art, mit konstruktiver Kritik versehen zu beobachten, ist für mich ebenso positiv.
    Vielleicht ist es gerade eines der Key-Learnings, dass es manchmal gilt, zu beobachten, um eigene Grenzen vor dem eigenen Handeln zu erkennen – ebenso viele handeln zuerst und stoßen an Grenzen.
    Dass ein Top-Down-Modell in der Blogosphäre nicht funktioniert ist definitiv schwer zu kommunizieren, wenn es noch immer zu viele gibt, die tatsächlich an eine generelle Top-Down-Kommunikation glauben. Vielleicht, – und das wäre der schönere Grund – weil die Theorien diesen Weg aufzeig(t)en, wohl eher, weil es einfacher, planbarer, rationaler erscheint.
    Klar, X Menschen zu sagen, dass Produkt Y klasse ist, damit Z Prozent diese Meinung übernehmen – das ist und bleibt eine einfache Formel. Nur eben: eine mehr und mehr wirkungslose und substanzlose Formel. X Menschen in einen Dialog zu bringen, was sie von Produkt Y halten, das birgt für viele zu viel Gefahrenpotential. Loslassen scheint kritisch. Und das ist ein Denkfehler, der m.E. die Spreu vom Weizen trennen wird.
    Nicht nur unser Trust-Barometer hat gezeigt, dass es eben der "Mensch wie Du und ich" ist, dem wir heute mehr vertrauen, als jedem "Meinungsführer", den bspw. die PR dazu auserkürt. Den Umgang mit diesen "Menschen wie Du und ich" kann PR nicht im Sandkasten simulieren, PR kann und muss den Kunden im Gegenteil selbst für diesen Dialog "fit machen".
    Wer andere "rund und platt" machen will, um seine Meinung in die Köpfe anderer zu bringen, wählt den falschen Weg. Und sicher die falschen Mittel. Und ja: Gerade der Dialog macht es vielleicht einfacher, mit einfachen Menschen einfach in Kontakt zu kommen, und dennoch wesentlich schwerer, weil ich nach dem Dialog eben nicht den Bodycount führen kann: Mit Jemandem reden heißt nicht, Jemanden sicher überredet zu haben. Kein Häkchen, kein definitiver Sieg, kein Bodycount. Aber langfristig Offenheit, Authentizität, Transparenz. Und m.E. Erfolg.

  6. Sebastian
    Mai 2nd, 2006 @ 17:00

    Mich würde mal interessieren, was dich zu diesem Post bewegt hat…

    Ist es nicht selbstverständlich, dass man nichts verkaufen kann, was man selbst beherrscht/ausprobiert hat? Die Kunden, die diesen Nachweis nicht selbst einfordern, haben eh ein Problem. Und umgekehrt, wenn sie ihn einfordern und keine Resultat bekommen, hat das dieselben Folgen, wie wenn du im Media Markt nach Beratung fragst und nicht bekommst: Nächstes Mal gehtst du woanders hin.

  7. Björn Hasse
    Mai 2nd, 2006 @ 17:17

    Sebastian, njein. Es wäre top, wenn sich die Kunden nach dem Nachweis umsehen, bevor sie auswählen. Aber, so läuft es derzeit noch nicht. Vielleicht – und das hoffe ich – wird dies einmal so.
    Denke, dass bspw. die Business-Blog-Liste (s.o. bei Don) zwar in der Blogosphäre für Rumbelz gesorgt hat, extern aber als "tolle Hilfe!" und "schöne Eigen-PR" der beteiligten Agentur angesehen wurde.
    Welcher Kunde verfügt bis dato über das Wissen, sich erst einmal im Netz – geschweige denn in der Blogosphäre – umzusehen? Maximal wird hier ein Blick auf das angegebene Portfolio auf der Homepage der Agentur/des Beraters geworfen – "Klasse! Die kennen sich aus! Und die kennen alle Blogger!" Diese Schere zu schließen ist aber nicht nur Aufgabe der Blogger ("Die Agentur X versteht ja nichts vom Thema!") sondern gerade auch Aufgabe der Agenturen ("Was wir noch nicht wissen, lernen wir!"). Das hat mich zu diesem Post bewegt.

  8. Sebastian
    Mai 2nd, 2006 @ 17:50

    Aha, und du meinst, dass Klaus Eck weniger Expertise hat, als er darstellt? Oder dass andere mehr haben?
    Oder bist du zufrieden, wenn er sagen würde, "ich weiß auch nicht alles, aber ich arbeite daran?"
    Fakt ist doch, dass er das Medium gut nutzt. Daran finde ich zunächst nicht verwerfliches. Seine Inhalte sind manchmal eher vorsichtig bzw. zu sehr "cave canem", aber auch das kann man durchgehen lassen.
    "Aufgabe der Agenturen": Dafür müssten die Agenturen das Thema aber erstmal ernst nehmen und sich bemühen, damit umzugehen. Da fallen mir in Deutschland 2-3 große ein (und auf die willst du ja wohl hinaus), die sich damit beschäftigen. Und auch die sind zum Teil vorsichtig, weil sie lieber nix machen, als Fehler zu produzieren. Man sieht schon die Dollars in der Ferne, es fehlt nur ein wenig der Mut, erstmal zu investieren.
    Oder rede ich an dir vorbei?

  9. Björn Hasse
    Mai 2nd, 2006 @ 18:05

    Teilweise, Sebastian, teilweise…
    Nein, ich gehe nicht auf die Expertise von K.E. ein. Und vielleicht noch einmal ausdrücklich: Ich kritisiere ihn noch nicht einmal.
    Wie er das Medium nutzt diskutiere ich nicht, dass er das Medium nutzt indem er partizipiert, halte ich für positiv.
    Richtig: die "Aufgabe der Agenturen". Diese müssen das Thema nicht im Sinne von Krisenpotential sondern per se ernst nehmen, wenn sie sich auf der anderen Seite damit brüsten wollen, Einblicke und Eingriffe zu kennen und können.
    Nein, ich will nicht auf die "2-3 großen" hinaus. Ich meine alle Agenturen und Berater, die sich auf der einen Seite damit rühmen, auf der anderen Seite aber nicht partizipieren. Für mich ein klarer Fehler.
    "Vorsichtig sein um keine Fehler zu produzieren" ist m.E. vollkommen o.k. Ich muss nicht tagtäglich wüste Postings à la "Ich-TZ’s" vollbringen, um zu provozieren. Ich könnte versuchen, still die Tür zu öffnen und zu warten, ob Jemand zum Dialog eintritt.

  10. Sebastian
    Mai 2nd, 2006 @ 18:30

    Mmh, scheinbar verstehe ich dann deinen Punkt nicht ganz. Aber:
    "Ich meine alle Agenturen und Berater, die sich auf der einen Seite damit rühmen, auf der anderen Seite aber nicht partizipieren. Für mich ein klarer Fehler."
    100 Punkte. Selber machen! So wie du. Und ich ;-)

  11. Björn Hasse
    Mai 2nd, 2006 @ 18:49

    Ja, ich schließe uns – und btw. Björn/Storymaker u.a. – als Schritt in die richtige Richtung mit ein. Wie wir, schreiben auch andere Kommunikationsmenschen, nehmen teil, "machen mit". Partizipation, egal ob langsam und vorsichtig, zuhörend, vielleicht kommentierend – das ist für mich der notwendige Anfang. Und wer diesen Schritt geht, der verzichtet vielleicht auf großspurige Werbung für seine Expertise – bei Dir habe ich zumindest noch kein "Ich bin echt gut!" gelesen. Und selbst wenn, zumindest weißt Du, wovon Du sprichst, hm? Supernase, Du (sorry, musste sein… ;-)).

  12. Frank
    Mai 3rd, 2006 @ 06:54

    Für mich ist genau das der wesentliche Punkt, dass Blogger (vielleicht) den PR-Mitarbeiter ersteinmal ansprechen bevor sie ihn als Sau durchs Dorf treiben, wenn er ein Teil des KleinBloggersdorfes ist. Vielleicht aber auch nicht. Das ist für mich der einzige mögliche Unterschied.

  13. Top-100-Business-Charts-Update-fiebrig-Erwarter
    Mai 3rd, 2006 @ 10:49

    Ich habe Sunze, Machiavelli und von Clausewitz gelesen, was mich nicht zum Militärexperten macht. Ich habe aber auch mal was von Sigi Freud, der – das sei bemerkt – am gleichen Tag wie ich und somit in Kürze Geburtstag hat (hätte), mitbekommen. Dabei ging´s irgendwie um Zigarren, die manchmal nur eben solche sind …
    Björn, du stehst auch nicht im allerallerallerallerweitesten Sinne in Konkurenz oder Mitbewerb zu Klaus Eck. Der auch nicht mit dir.

  14. Björn Hasse
    Mai 3rd, 2006 @ 10:57

    Keine schlechte URL… ;-))
    Konkurrenz nicht im Sinne von Was-hat-wer-was-wer-nicht-hat-Denken. "Konkurrenz" im Sinne von Mitberwerber auf dem PR-Markt. Egal ob große Agentur oder kleiner Einzelkämpfer, unser Code-of-Conduct würde mir verbieten, jedweden Mitberwerber zu bashen.
    Macht manchmal kein Spaß, ist aber so. Auch wenn es manchmal – hier nicht, echt jetzt – in den Fingerkuppen kribbelt…

  15. Nicht-nur-weil-bei-Google-zum-Keyword-Telemarketing-auf-1-keine-Telemarketing-Konkurenz-Haber
    Mai 3rd, 2006 @ 12:35

    Und ich glaube dennoch, dass ihr, schon allein aufgrund eurer Art völlig unterschiedliche Kundenkreise bedient. Also: keine Konkurenz.
    Wie findest du die URL? (musste mal gesacht werden)

    PS: Krieg ich auch zu Public Relations hin…

  16. Björn Hasse
    Mai 3rd, 2006 @ 13:06

    Gut, gut, mag ja sein. Gebe Dir auch irgendwie Recht. Wichtig ist aber eher: auch keine schlechte! Vielleicht noch was knackiges zu PR? ;-)

  17. Björn Eichstädt - Storyblogger
    Mai 3rd, 2006 @ 13:37

    Oh, ich bin erwähnt, ganz übersehen :-)) Ja mei, was soll ich noch kommentieren, wurde doch schon alles gesagt.

  18. Björn Hasse
    Mai 3rd, 2006 @ 14:10

    Bist aber auch spät dran, heute…
    Muss irgendwann mal einen Post schreiben, über all die PR-Blogger, die es in unserem Klein-Bloggersdorf gibt. Im Positiven, klar.
    Allerdings gibt es bestimmt genügend, von denen ich nicht weiß, dass sie PR’ler sind, genügend, die sich eher als Marketinger sehen, die lieber unter "Werbung" geführt werden wollen – hach, die alte Problematik der Top-100-Liste. Und: es gibt sie, die traurigen zwar oft upgedateten aber völlig von Kommentierenden verwaisten PR-Blogs, bei denen die Macher noch nicht verstanden haben, dass Blogs erst durch Links zum Leben erwachen.

  19. Björn Eichstädt - Storyblogger
    Mai 3rd, 2006 @ 17:21

    Und die hier gibt es leider auch, die bloggen nicht mal:
    http://www.storyblogger.de/?p=118

  20. marketing-blog.biz
    Mai 4th, 2006 @ 02:48

    @storyblogger: Sei froh, dass er Bewährung bekommen hat, sonst käm er vielleicht noch auf die Idee zu bloggen.

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