Habe ich ein Glück…
Posted on | September 12, 2006 | 4 Comments
Kaum surfe ich die allmorgendlichen Seiten ab, flasht mir ein herrlicher Layer entgegen:
Unglaublich, aber wahr! Ich wurde auserwählt, einen BMW zu gewinnen! Unter all den Internetnutzern!
Das nenne ich wirklich Glück! Nur meine persönlichen Daten musste ich noch eintragen, mein monatliches Nettoeinkommen (die lassen ja auch nicht Jeden gewinnen…), meine Interessen, Hobbies, und welche Newsletter und günstigen Angeboten ich ab jetzt außerdem per Email erhalten möchte.
Klasse! Bestimmt gewinne ich bald noch mehr!
Wenn ich mir vorstelle(n muss), dass es diese Layer nur gibt, weil Irgendjemand tatsächlich auf so etwas klickt. Gut, es rufen ja auch Menschen tatsächlich bei 9Live an…
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4 Responses to “Habe ich ein Glück…”
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September 12th, 2006 @ 08:00
Moment mal! Ich dachte, ich wäre ausgewählt worden! Es kann doch nicht angehen, dass mehrere Kandidaten ausgewählt werden!
Na gut, bei meinem Nettoeinkommen habe ich ein bißchen geflunkert, und im Golfklub bin ich auch nicht.
Aber dann gleich noch andere für die Gewinnchance auszuwählen … das ist echt unfair :-)
September 12th, 2006 @ 08:27
Das erinnert mich ein wenig an Geschichten, die mir meine Mama immer wieder erzählt: Sie gewinnt nämlich dauernd Reisen. Allerdings nicht im Netz, Internet hat sie nicht ("Wozu brauch ich das?"). Es flattern ihr allerdings regelmäßig Briefe ins Haus, dass sie bei diesem und jenem Preisausschreiben eine Reise in die Türkei gewonnen hat. Allein: Sie hat da gar nicht mitgespielt. Sie hat seit Jahren kein Kreuzworträtsel etc. mehr gelöst. Also: Das was Du beschreibst ist ein Phänomen, das auch per Schneckenbrief gerne umgesetzt wird….
September 12th, 2006 @ 08:56
Oja, schön, kenne ich auch in meiner Familie – die Reisegewinner. Die Generation Mobiltelefon weiß aber anscheinend inzwischen (teilweise), dass die Hotelgutscheine für die Türkei nicht so begehrenswert sind…
In meiner Kindheit war es die beständige Warnung bei "Nepper, Schlepper, Bauernfänger", keine Teppiche an der Haustüre zu erwerben – sie könnten gar nicht handgeknüpft sein. Und bei Scherenschleifern sollte man ebenso Obacht geben. Hach, waren die Feindbilder da noch einfach zu verbildlichen…
September 12th, 2006 @ 10:48
Scherenschleifer! Stimmt die gibt es gar nicht mehr. Inzwischen heißt sowas organisierte Kriminalität.