Enttäuschendes Direktmarketing
Posted on | Februar 13, 2007 | 1 Comment
Schade, dass ich bei meinem Briefkasten keinen Spam-Filter kalibrieren kann.
Ich bin sehr, sehr oft enttäuscht, wenn ich banal mit schlecht gemachter “Direktmarketing”-Werbung zugemüllt werde.
Das beginnt bei unkoordinierten Telefonanrufen schlecht ausgebildeter Call-Center-Mitarbeiter, klar, und es endet bei absolut dummdreistem Kommentarspam.
Was mich aber mit am meisten enttäuscht: Wenn ich von nicht unbedeutend “großen” (eher im Bezug auf das Marketingbudget) Unternehmen à la Banken, Versicherungen oder Zeitungsverlagen Mailings im Briefkasten vorfinde, die sowas an mir vorbei gehen, dass ich mich nur wundern und fragen muss, bei wem man meine Adresse so unqualifiziert eingekauft hat.
Ich brauche keinen Kredit, um “meinem Freundeskreis einen tollen neuen Flachbildfernseher zu präsentieren”. Ich überlege mir auch nicht gerade jetzt, “wie ich mir eine Urlaubsreise leisten kann, von der ich danach stolz berichten kann”.
Unternehmen, die auf so beständig dämliche Weise mit Gießkannen-Dynamitfischerei an mich als Endverbraucher heran wollen, streiche ich mir dunkelrot an.
Nein, danke, selbst wenn ihr die günstigsten Tarife oder was-auch-immer habt, wer mich von vorneherein so wenig ernst nimmt, kennt, oder nicht in der Lage ist, seinen Adressbestand besser einzukaufen oder zu nutzen, den brauche ich nicht.
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One Response to “Enttäuschendes Direktmarketing”
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Februar 16th, 2007 @ 18:34
[...] Mir ist also deutlich lieber ein dubbelige Direktwerbung, als dass Konzerne anfingen auf Teufel komm raus in meinem Privatleben herumzuschnüffeln um dann die Aufgabe ihrer Software zu übergeben, die mir dann doch nur veraltete und langweilige Angebote macht. Lieber doof und neutral als langweilig und persönlich. Abgelegt unter: Kaffeetscherl Stichworte: CRM, Direktmarketing, Fantasie, Kundenservice, Langeweile, Profiling, Tante Emma, Ueberraschung and Wunschzettel Von Silke Schümann am 16. Februar 07, 17:37 pm [...]