reine Formsache

Notizen, Alltag, etwas PR, viel Entspannung

Soundtrackstöckchen

Posted on | Februar 14, 2007 | 9 Comments

Ein musikalisches Stöckchen? Klar, das ist doch mal was. Anderes. Und wenn Ulli von Werbewund damit wirft – “zur willkommenen Ablenkung vom Tagesgeschäft” -, fange ich doch auch. Merci.

Die Regeln, hier:

Soundtrack of Life:
Wenn dein Leben ein Film wäre, was würde der Soundtrack sein?
Also, so geht’s:
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
2. Stelle es auf Shuffle/ Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf:
5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
6. Lüge nicht und tue nicht so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!

Gut. Aber bitte nicht denken, ich würde hier jetzt direkt irgendwelche Filmdinger einbauen. Hab schon gesagt: Geht nicht. Wegen DAU.

1. Vorspann Glenn Miller & His Orchestra – In the Mood: Zum Aufwachen wäre es vielleicht besser, aber doch eigentlich ein guter Start in den Film.

2. Aufwachen Stieber Twins – Schlangen sind giftig: Genau! Wenn Rap auf deutsch, dann richtig. Eigentlich sind die Heidelberger Twins ja auch die – Guten Morgen, guten Morgen, Sonnenschein! – Nana Mouskouris des deutschen HipHop. Oder so. Außerdem noch der einzige Grund, diesen Dialekt nicht zu verbieten.

3. Erster Schultag Coldplay – Clocks (à la Rhythm Del Mundo): Grandios. Da ist noch genug Spannung für eine glänzende Bildungskarriere drin. Langsam starten ist immer besser…

4. Verlieben Queen – Somebody to love (live at the bowl): Volltreffer. Alt. Gut. Unübertroffen.

5. Das erste Mal Jamiroquai – Little L: Immer ganz lässig. Wird schon. Und ansonsten: Mütze… Egal jetzt.

6. Kampflied Blumentopf – Horst: Nee, geht nicht um den Schlämmer. Aber “Kampf den Horsten!” oder so, das passt schon, irgendwie.

7. Schluss machen Quincy Jones – Ai No Corrida: Na, fast schon ein “Tell me on a Sunday, please.” Netter geht es kaum, oder?

8. Abschlussball Jim Henson & Sam Pottle – Muppet Show Theme: “Jetzt tanzen alle Puppen!”, auch wenn’s Englisch schöner klingt. Und so. 

9. Leben Deep Purple – Lazy: Das Intro kommt ein wenig krampfig (aber Jon Lord – unglaublich genial!), danach ist’s vom Text her doch ein recht gutes Leben…

10. Nervenzusammenbruch Anouar Brahem – Kashf: Nein, der Titel klingt nur danach, ist aber keiner. Eher sowas wie ein mit-Feng-Shui-gegen-den-Nervenzusammenbruch-Töpfern-auf-Nordafrikanisch-Französisch.

11. Autofahren Lee Ritenour – Rio Funk: Ja, die eher gediegene Tour. Cabrio. Aber schon kurz vor dem Gewitter.

12. Flashback Scissor Sisters – I don’t feel like dancing: Was ist ein Flashback? Und was macht das Stück da? Hatte ich das nicht irgendwie mal…?

13. Wieder zusammen kommen Torch & Toni L – Wir waren mal Stars: Nee, ist logisch, das kann ja nix mehr werden, wenn’s das mal war.

14. Geburt des ersten Kindes Deep Purple – Burn (live in California 1974): Gut so. Das wird ein Wonneproppen!

15. Endkampf Silje Nergaard – Be still my heart: Auch beim Kämpfen, immer locker bleiben! Siegen geht nicht ungediegen.

16. Todesszene (hatte ich erwähnt, dass der gemeine Pfälzer hier mindestens dreimal auf Holz klopfen würde? Nein? Jetzt aber.) Future Rock & Torch – Exodus (Kapitel 8): Exodus? Klar. Passt. Auch als Zusammenfassung nett. Film halt.

17. Beerdigung (und nochmal: KLOPFEN!) Larry Charlton – Room 335: Wie im restlichen Lebensfilm: bitte auch hier keine Hektik. Dat wird schon!

18. Abspann IAM – L’empire du coté obscur: Logisch, im ABSPANN kommt dann doch noch Stimmung rein. Und ein so richtig geniales altes Lied, Video und sonstwas.

Und weil er mich vor nicht allzu langer Zeit so nett mit Stöckchen bedacht hat – noch einmal herzlichsten Dank! – direkt retour an Wolfgang.

Sebastian? Was hörst Du da eigentlich den ganzen Tag?? Und Du, Sebastian??

Und eigentlich wüsste ich ja zu gerne mal, was sich Lanu auf ihre Ohren tröpfeln lässt. Aber Stöckchen sind da wohl nix, Zeit hat sie gerade nicht, und bevor ich ein “Böse Menschen haben keine Lieder!” entgegengewatscht bekomme, frage ich besser erst gar nicht. Klar.

Comments

9 Responses to “Soundtrackstöckchen”

  1. Storyblogger - Björn Eichstädt
    Februar 14th, 2007 @ 16:32

    Bey random play kommt zweimal Purple? Fan?

  2. Storyblogger - Björn Eichstädt
    Februar 14th, 2007 @ 16:33

    Ergänzung, nein, wohl kein Fan… John Lord mit ohne "n" – Jon Lord…

  3. Björn Hasse
    Februar 14th, 2007 @ 16:59

    Oh. Fixed. Eigentlich: Schon. So’n bisschen.

  4. Storyblogger - Björn Eichstädt
    Februar 15th, 2007 @ 09:33

    Ich hab schon sehr lange kein Deep Purple mehr gehört… eigentlich ne lustige Idee, sollte ich mal wieder machen.

  5. Pöbler.de
    Februar 21st, 2007 @ 10:19

    Soundtrack of my life…

  6. Ulli Kiebitz
    Februar 26th, 2007 @ 13:39

    Kindergeburt bei "Burn" von Deep Purple. Ich hoffe, die Hebamme ist wirklich gut. Auf jeden Fall sollte das Kind schon Monate zuvor darauf eingestimmt werden. Und Frau Nergaard fordert das Herz auf zu schlagen. Oh, welch süßer Tod. Können iPods eigentlich Schmerzensgeld für abrupten Musikstilwechsel verlangen? Ich warte noch auf die Zeit, dass Deep Purble in die Lizenzbedingungen von iTunes aufnimmt, dass im Shuffle-Mode drei Lieder zuvor und hernach keine Lieder von Celine Dion gespielt werden dürfen.

  7. Björn Eichstädt - Storyblogger
    März 16th, 2007 @ 11:24

    Hast Du aufgehört :-((

  8. reine Formsache » Danke der Nachfrage!
    März 19th, 2007 @ 14:05

    [...] Dass ich vielerlei E-Post bekomme, ob ich denn das Bloggen eingestellt, kein Interesse mehr daran, langen, langen Urlaub oder eine Online-Sinnkrise hätte, das ehrt mich. Irgendwie. [...]

  9. reine Formsache » Musik-Stöckchen No.2: Gesucht ist ein Song…
    April 18th, 2007 @ 08:08

    [...] Auffallend: Schon wieder was mit Musik. Musik-Stöckchen sind en vogue. Scheinbar. [...]

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