reine Formsache

Notizen, Alltag, etwas PR, viel Entspannung

Warum Bloggen Punk ist…

Posted on | Juni 11, 2007 | 2 Comments

Auch wenn ich neulich der festen Überzeugung war, das “keep it real!”-Gedöns aus der HipHop-Szene wiederhole sich in der Blogosphäre (die böse Kommerzialisierung, das unheimlich wichtige Underground-Getue, usw.) – lasse ich mich gerne von Lisa9 überzeugen, dass es ebenso die böse Kommerzialisierung und das unheimlich wichtige Underground-Getue (was wir hier dann aber “Dogmatisierung” nennen) des Punk sein könnte, mit dem es sich so supileicht vergleichen lässt. Die Parallelen sind herrlichst!

Und weil sich Bilderwelten nur schwer beschreiben lassen – klickt doch einfach rüber, zu Lisa9, und seht selbst. WUNDERSCHÖN!

Ach so, Lisas Theorie…

Ich habe ja so eine wilde Theorie: ein großer Teil der Blogger besteht aus Menschen, die in den 80ern in keiner Band mitspielen durften, weil sie entweder zu unmusikalisch oder zu hässlich waren.

… kann ich fast unterstützen. Ich durfte mitspielen. Aber nur kurz. Ich konnt zu viele Akkorde. Klares Ausschlusskriterium. 

[via lanu]

Comments

2 Responses to “Warum Bloggen Punk ist…”

  1. Christof Hintze
    Juni 11th, 2007 @ 17:02

    Ich habe mit den Hosen (Abk.: Tote Hosen) wenigstens Fußball gespielt und mit Trini Trimpop mal ein Zimmer geteilt (Der ehemalige Manager und Schlagzeuger der Hosen) Aber Musik mitspielen durfte ich nicht, aber so hässlich war ich nun wirklich nicht. Aber den Lärm hätte ich auch noch hinbekommen bei der Dröhnung und das geht beim bloggen man gar nicht. Total besoffen, zugekifft, voll Speed und Koks am MAC. Nee! Das geht nicht. Also nicht lange.

  2. Björn Hasse
    Juni 11th, 2007 @ 17:08

    Guck mal, und dafür darfst Du heute so richtig bloggen – das ist doch auch was, oder? Und für das geteilte Zimmer (auch anschließend oder abschließend punkrockig zerteilt?) beneide ich Dich immens!! :-)
    Neben meiner Affinität zu Akkorden hatte ich leider auch das Problem, mich nicht auf eine Fremdhaarfarbe festlegen zu wollen/können – Blau war mir zu dunkel, Orange zu hell, und grün oder sowas geht ja gar nicht!

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