reine Formsache

Notizen, Alltag, etwas PR, viel Entspannung

Heribert Prantl bloggt. Noch nicht.

Posted on | März 27, 2006 | 28 Comments

Ein wirklich interessantes wenn auch kurzes Gespräch am Freitag lässt mich nicht los.
Unser CFO Europe, für den Weblogs noch keine Alltäglichkeit sind, erklärte mir aus seiner Sicht spontan, warum die traditionellen Medien durchaus mit Argwohn auf die Blogosphäre sehen, und diese doch das ein ums andere Mal als schlechte Journalisten abkanzeln.

Trotz aller Spontaneität seines Gedankenganges hat sich mir ebendieser eingebrannt. Auf Eure Meinung dazu bin ich gespannt:

Klassische Medien liefern (sehr pauschal) Nachrichten à la dpa sowie ihrer Korrespondenten vor Ort. Dazu: Meinungen, als Positionierung des Mediums, als das Typische, die Richtung der Redaktion. Diese Kommentare, Meinungen, Strömungen machen einen wesentlichen Teil der Unterscheidung zwischen Medium A und B aus. Klar, Medium A hat evtl. am Schauplatz X einen tollen Korrespondenten sitzen, aber auch dessen Meldung wird nur hochwertig, weil er seine Einschätzung, sein Subjektives, seine langjährige Erfahrung hinzufügt.

Blogger können (und wollen?) m.E. kein Ersatz für die dpa- oder allgemein Ticker-lesenden und daraus Artikel-generierenden Newslieferanten sein. Was gestern passiert ist, was heute geschieht, das wird auch noch in Zukunft aus der Tagesschau, der Netzzeitung, der morgendlichen Zeitungslektüre aufgesogen.

Das Subjektive, die Meinung hinter und zu der Nachricht, die präsentiert mir bereits jetzt der Blogger, auch wenn es sich größtenteils (noch) um Nachrichten aus vollkommen differenten Bereichen handelt.

Aber: Meinungen, Subjektives = Weblogs.

Entsprechend: Nachrichten, Objektives = klassische Medien.

Wenn sich diese Gleichung mehr und mehr erfüllt, könnte den Klassikern einer ihrer Hauptunterschiede abhanden kommen. Durchaus kritisch.

Quo vadis?

Wenn es Menschen gibt, welche die Süddeutsche Zeitung u.a. gerne lesen, weil es den ein oder anderen Artikel von Heribert Prantl aufzufinden gilt, dessen Meinung für sie lesens- und erlesenswert ist, dann ist diese USP doch durchaus ins Netz übertragbar.

Alte Diskussion? Wenn es das (bspw. Musik) im Netz (Download oder Tauschbörse) gibt, dann braucht kein Mensch mehr das Web-Externum (CD) – nein. Interesse im Netz wecken, zum Kauf animieren, durch Überzeugung. Übertrag also:

Die Meinungsmacher der klassischen Medien generieren durch ihre Meinungsartikel (bspw. in ihrem Weblog) Leser für die klassische Variante (Print), in der sich weitere, andere, ausführlichere Artikel finden. Und vice versa.

Ergo: Heribert Prantl bloggt. Noch nicht. Aber bald?

Comments

28 Responses to “Heribert Prantl bloggt. Noch nicht.”

  1. Jürgen Ahting
    März 27th, 2006 @ 07:48

    Gerade gestern habe ich in meinem Blog, hier [verlinkt, Anm. BCH], kurz eine Analyse zum Zeitungsgeschäft von Knowledge@Wharton kommentiert.
    Ergebnis: vermutlich bleibt den Zeitungen nichts anderes übrig als “interessant” zu schreiben – die “Story” nicht die Nachricht ist das entscheidende.

    Deine Frage, wo denn da der große Unterschied zum Blog liegt, habe ich mir verkniffen ;-) .

  2. Björn Eichstädt-Storyblogger
    März 27th, 2006 @ 07:58

    Jepp – so sehe ich das auch – in der "Story" liegt die Würze. Siehe brand eins. Die haben ja jetzt auch nicht soviel MEINUNG, aber sie schreiben aufwändig recherchiert spannende Geschichten und steigern seit Jahren Anzeigenumsätze und Abos. Ich glaube nicht, dass sich das auf Nachricht vs. Meinung reduzieren lässt sondern vornehmlich auf Gut vs. Schlecht. Mehrwert vs. Nullwert. Und dass die, die sich fürchten MÜSSEN, immer die sind, die sich dann auch wirklich fürchten, ist wohl eine Binsenweisheit…

  3. Björn Hasse
    März 27th, 2006 @ 08:12

    Jürgen, danke, top Artikel – und jetzt auch gelesen! :-)
    Gerade das, Jürgen & Björn, das Abheben von anderen durch Meinung, durch die Würze, richtig, das macht ein gutes Medium aus. Bildet den Mehrwert.
    Aber nochmal: Wo liegt der Mehrwert gegenüber Blogs? Subjektives, gepfefferte Meinung finde ich auch hier. Spannende Geschichten aus den unterschiedlichsten Bereichen.

  4. Björn Eichstädt-Storyblogger
    März 27th, 2006 @ 08:45

    @Björn: Bitte nochmal meinen Kommentar lesen. Ich hebe NICHT auf die MEINUNG, den KOMMENTAR ab, sondern eben auf GUT und SCHLECHT. Auf ausgefeilte und ausgiebige Recherche etc. Und eine hervorragende Schreibe. Mehr Mehrwert gibt es nicht. Denn: Journalisten sind schließlich keine Quantenphysiker…

  5. Björn Eichstädt-Storyblogger
    März 27th, 2006 @ 08:54

    Zusatz: Ich glaube, dass diese pauschalierte Diskussion Medien vs. Blogs sowieso nicht wirklich greift. Die einen sind halt gut, die anderen schlecht oder belanglos. Menschen informieren sich immer vielfältiger und werden sich nicht mehr einer oder zweier Quellen bedienen, um sich zu informieren… insofern ist für alles Platz, das etwas Relevantes beizusteuern hat.

  6. Björn Hasse
    März 27th, 2006 @ 08:56

    Gut, gehe mit. Gut und schlecht sind natürlich subjektiv, und ein gutes Printmedium findet entsprechend, wenn die Stories ausgefeilt und ausgiebig recherchiert sind, auch in Zukunft seine Leser. Und trotzdem noch einmal: Was haben Printmedien oder klassische dann, was sie definitiv von Blogs abhebt?

  7. Björn Eichstädt-Storyblogger
    März 27th, 2006 @ 09:14

    NICHTS

  8. Björn Eichstädt-Storyblogger
    März 27th, 2006 @ 09:14

    NICHTS -… doch: sie sind auf Papier gedruckt.

  9. Storyblogger » Encyclopaedia Britannica versus Wikipedia
    März 27th, 2006 @ 09:16

    [...] Es mutet schwer an, wie die Diskussion Printmedium versus Blog, die Blogkumpel Björn H. gerade mal wieder aufgegriffen hat. Die Encyclopedia Britannica wehrt sich mit Händen und Füßen gegen Wikipedia. Jetzt wirft sie der hochangesehenen Wissenschaftszeitschrift Nature sogar vor, dass sie schlampig gearbeitet hätte, als sie vor kurzem darüber berichtete, dass Wikipedia nur unwesentlich schlechter sei als der Dalai Lama der Großlexika. Geht ja gar nicht. Also muss ein offener Brief her, den die Britannica-Macher nun auch im Web veröffentlicht haben. Eigentlich eine putzige Posse, denn dass Wikipedia bei der nachkommenden Webgeneration bereits gewonnen hat mit ihrem partizipativen Open-Source-Ansatz ist kaum mehr zu leugnen. Teilen und teilhaben ist das Konzept von morgen. Das sollten langsam alle erkennen. Aus den Elfenbeintürmen heraus kann man nicht mehr regieren – man wird sich wohl unters Volk mischen müssen. [...]

  10. Basic Thinking Blog » Pleite oder Umbruch: Wo geht es mit den Zeitungen hin?
    März 27th, 2006 @ 09:24

    [...] via Kommentar von Jürgen Ahing auf Reine Formsache   [...]

  11. Jürgen Ahting
    März 27th, 2006 @ 09:42

    Eine Möglichkeit für eine Zeitung/Zeitschrift über die gute Einzelschreibe (wie Blog) hinaus sehe ich darin, eine eigene Identität zu pflegen. Das wäre dann wie ein Blog mit vielen Autoren, aber ohne dass diese persönlich in Erscheinung treten. Es bleibt aber letztendlich an der Qualität hängen: Worüber und wie wird geschrieben und wie gut werden Meinungen verargumentiert (dafür bleibt Hintergrund wichtig) – oder ist das nur Stimmungsmache und Geschwafel (auch das wird seine Leser finden).

    The Economist hat z.B. eine spezifische Schreibe und kein Artikel ist signiert. Man kann sogar ein Heft zum Schreiben im Stil des Economist erwerben. [ Disclosure: bin Abonnent seit über 20 Jahren. In dieser Zeit hat er seine Auflage von ca. 200.000 auf über 1 Mio weltweit erhöht - keine Monopolstellung - kaum Lokalbindung. ]

    Der Unterschied zwischen Zeitung und Blog ließe sich vielleicht wie der Unterschied zwischen Zeitung und konkreter Kolumne sehen.

  12. Robert Basic
    März 27th, 2006 @ 09:43

    ich denke, der Link von Jürgen auf den Artikel von Wharton zeigt ganz gut die Probleme auf, mit denen die Medien zu kämpfen haben. Was aber die Blogger und die Medien angeht, ist es natürlich ärgerlich, daß da Blogs sind, die langsam erstaunliche Leserzahlen erreichen, ganz ohne dicken Kostenapparat. Das wurmt und ärgert und meckern tut man über mangelnde Qualitäten der Blogs. Nur mit dem Unterschied, daß der Blogger nicht im geringsten bestrebt ist, sich den Schuh eines Newspapers anzuziehen. Da wäre er auch schön dumm.

    Tja, was wollte ich sagen… hehe…ja.. im Wharton Artikel steht ja auch drin, daß es keine Magic Bullett gibt für die Medien. Blogs spielen dabei keine Hauptrolle. Die Zeitungen überleben sich aus anderen Gründen, deren Ursprung lange vor den Blogs liegt, wenn sie sich nicht anpassen können.

    Doch das verstehe ich nicht, Deine Argumentation:
    <em>Aber: Meinungen, Subjektives = Weblogs.
    Entsprechend: Nachrichten, Objektives = klassische Medien.
    Wenn sich diese Gleichung mehr und mehr erfüllt, könnte den Klassikern einer ihrer Hauptunterschiede abhanden kommen. Durchaus kritisch.</em>
    eh? Mehr und mehr erfüllt? Was erfüllt sich mehr und mehr? Blogs werden neutraler? Zeitungen subjektiver? Und dann ist alles ein Einheitsbrei und die Leser sehen den Unterschied nicht mehr, zwischen gebloggtem Toten Holz und einem digitalen Blog? Weil man als Print nur noch kolumnenartig schreibt? Naa… Björn, gut, daß Du kein Chefredakteur bist :-))))

  13. Björn Hasse
    März 27th, 2006 @ 09:48

    Robert, noch nicht! ;-)
    Meinungen, Subjektives = Weblogs.
    Nachrichten, Objektives = klassische Medien.
    Wenn dem tatsächlich so ist, dann gehen m.E. den klassischen Medien die Leser flöten. Warum? Weil die Subjektivität der Kommentare, der tatsächlichen Meinung den Charme eines Mediums ausmacht. Warum liest Jemand SZ und nicht FAZ (oder umgekehrt)? Liefern nicht beide die identischen Themen? Aber auf unterschiedliche (subjektive) Art und Weise aufgemacht und kommentiert?
    Gut, daneben die "gut recherchierten Beiträge". Klar. Aber gut recherchierte Einzelbeiträge kann und werde ich auch in Blogs lesen können.

  14. Robert Basic
    März 27th, 2006 @ 09:56

    weiss nicht, ob der Schreibstil inkl. subjektiver Farbe der Heilbsringer für Zeitungen ist. Das Problem scheint doch zentraler zu sein:
    Manch einer nennt es Infosmog, andere nennen es Real-time Informationsversorgung. Alles das, was ich heute im Netz, Radio und TV lese/höre/sehe, ist in der morgigen Printausgabe schon längst veraltet. "News"papers haben da einfach ein Zeitproblem. Die anderen Medien informieren mittlerweile so breit, daß man als Zeitungsleser eigentlich keine Zeitungen mehr braucht. Schaue ich mir zB meine Zeitungen an, sehen die Meldungen nahezu wie 1:1 Kopien aus, nur mit einem anderen Layout: Taunuszeitung, FAZ, FR, Neue Presse, Bild, …. keiner hat was eigenes. Doch, die Taunuszeitung hat einen regionalen Teil, den Du sonst nirgendwo anders findest. Da es noch kaum lokale Netzseiten gibt, die den Taunus abdecken. Wehe, wenn. Ob nun die Zeitungen meinungsbehafteter schreiben, juckt mich nicht, da es mir auf die Info ankommt im Wesentlichen. Ob trocken oder nett, ob objektiv oder subjektiv. Ich kann mir aus den Fakten meine eigene Meinung schon bilden.

  15. Björn Hasse
    März 27th, 2006 @ 10:00

    Wenn Du Dir Deine Meinung tatsächlich ausschließlich aus Fakten bildest, die eben nicht von Dr. Prantl und Co. vorgekaut wurde (als Aggregation), dann bist Du doch ein Paradebeispiel derer, die auf Netz only ausweichen können, oder? Wozu muss es dann noch die veraltete News von gestern verschriftlicht sein?

  16. Robert Basic
    März 27th, 2006 @ 10:31

    es ist ja in der Tat so, daß ich mittlerweile so gut wie nur noch am Wochenende die Sonntagszeitungen kaufe.

  17. Björn Hasse
    März 27th, 2006 @ 10:35

    Dann verlieren die klassischen Medien an Dir einen Leser, weil sie Dich nicht durch eine zusätzliche und tatsächliche USP begeistern können, hm? Wäre dann der Ausweg nicht mehr Subjektivität in Print? Mehr neue Wege gehen? Vielleicht die bloggende Chefredaktion im Netz als Appetithappen vorab?

  18. Jürgen Ahting
    März 27th, 2006 @ 10:52

    @Robert: "Ich kann mir aus den Fakten meine eigene Meinung schon bilden." Das ist genau das, was mit "Disintermediation" gemeint ist. Das ist der Anleger, der seine Aktien ohne Beratung kauft. Das ist derjenige, der seinen Rechner selbst aus Einzelteilen zusammenbaut. Usw. …
    Dabei laufen den Zeitungen nur die Kunden weg, die bisher nur wegen fehlender Alternativen gekauft haben, nicht aus Begeisterung. Dagegen hat niemand eine Chance. Das heißt aber nicht, dass es den Zeitungen verwehrt ist, einer (großen) Restleserschaft einen echten Mehrwert zu bieten. Ich habe nicht die Zeit mir alle Informationen im Web zu suchen, die mich interessieren. Wenn mir also jemand in meinem Interessenspektrum öfters Überraschendes bietet UND Hintergründe recherchiert UND das gut zusammenfügt UND kurzweilig schreibt, dann spart mir das Zeit, das ist Mehrwert und ist mir dann sogar Geld wert. Lesen/Hören muss ich das dann dummerweise immer noch selber.

  19. Robert Basic
    März 27th, 2006 @ 10:59

    @Björn, Du kannst mich als Beispiel nicht nehmen. Ich stehe mehr auf detailierte Berichte á la ZEIT oder FAZ am Sonntag. Ich glaube kaum,daß alle so sind

    @Jürgen: full ack

  20. Björn Hasse
    März 27th, 2006 @ 11:02

    @Jürgen, das ist es was die Medien ausmacht und was sie entsprechend dringend brauchen: die USP, den Mehrwert. Sei es die Zusammenstellung, m.E. auch die Grundströmung/Einstellung der Redaktion, die in den kommentierten Artikeln offenbar wird.
    Du siehst keine Konkurrenz durch Blogs? Die ich mir ebenso frei nach Gusto per RSS zusammenstellen kann?

  21. Björn Hasse
    März 27th, 2006 @ 11:05

    @Robert, also doch der Klassiker. ;-)) Jaja, ich freue mich auch, die frischgedruckte SZ zu durchstöbern, freue mich über Leitartikel und Streiflicht, durchblättere ebenso die FAZ nicht ohne Lächeln, bei dem ein oder anderen Geschreibsel.
    Und, werden Dir Blogs nicht das Gleiche bieten können?

  22. Jürgen Ahting
    März 27th, 2006 @ 11:28

    @Björn: Ich suche noch einen intelligenten RSS-Aggregator, der (vielleicht sogar lernfähig wie mein Spamfilter) mir noch viel mehr von der noch zeitraubenden Aussortiererei abnimmt. Warum kann die Zeitung Blogs nicht auch als Input benutzen. Es geht hierbei wirklich knallhart um den "Value Added" also das, was sie wirklich noch obendrauf legt – ob die ihr mehr an Ressourcen wirtschaftlich einsetzt. Die sich anstrengen und nicht aus ideologischen Gründen auf bestimmte Quellen verzichten sollten eine Existenzberechtigung behalten.

  23. Jürgen Ahting
    März 27th, 2006 @ 11:40

    @Björn: Das regelmäßige Lesen von Tageszeitungen und dt. Zeitschriften habe ich schon während meiner Studienzeit aufgegeben. Es hat mich einfach angeödet, wie man sich seitenlang über Dinge ereifern kann, die im globalen Kontext kaum als Peanuts wahrgenommen werden können. Mein Bruder, der sowas gelegentlich noch liest [ die Blätter sind hier schon genannt worden ], schimpft ständig über den Verfall der sprachlichen Qualität in der Presse. Da werden Sätze nicht beendet oder in der Einzahl begonnen und in der Mehrzahl beendet oder sie sind schlicht unverständlich. Das kann ich auch – und jeder andere Blogger. Das macht keinen Appetit auf Zeitung lesen.

  24. Björn Eichstädt-Storyblogger
    März 27th, 2006 @ 14:26

    @Björn: Ich glaube die Subjektivität ist kein Heilsbringer für die Presse. Denn: Was bei Blogs passiert via RSS ist ja Individualisierung – ich suche mir die Blogger raus, die MIR gefallen, nicht 100.000 anderen Abo-Käufern…. das kann mir ein Medium, das auf einem statischen Material statisch gedruckt ist nicht bieten. Interaktion und Dynamik funktionieren da eben nicht. Trotzdem gibt es gute Printmedien, die ich auch in Zukunft nicht missen will. Es sind halt nicht sehr viele…

  25. Björn Hasse
    März 27th, 2006 @ 14:47

    Naja, ich gehe ein wenig dagegen: Du suchst Dir zumindest die Medien aus, die ebenso Dir persönlich gefallen, anstelle des einzelnen Feeds eben das Blatt, dessen Stil und Charme Dir zuspricht. Vielleicht ist die eingeschränkte Auswahl hier Begründung dafür, dass es nicht als individuelle Auswahl gelten mag.
    Aber definitiv richtig, Statik vs. Dynamik: Hier ist das Weblog nahezu uneinholbar im Vorteil.

  26. sebastians
    März 27th, 2006 @ 16:00
  27. Björn Hasse
    März 27th, 2006 @ 16:08

    Japp, ich denke, dass es in Zukunft mehr Angebote aus derlei (sebastians Posting) Richtung geben wird und kann. Die Technik Blogs eignet sich eben durchaus als Online-Medium. Und aus ebensolchen Feeds kann ich mir auch jetzt schon (m)ein tägliches Medium mit Artikeln jeden Genres zusammenstellen.

  28. sebastians · stop slaughtering
    März 27th, 2006 @ 21:49

    [...] today bjoern had this typical discussion with our blogging-middlefield. in short: bjoern stated that bloggers’ sources are the news which they add their personal opinion to and that’s it. so they do not really do research, which distinguishes them from the classical media. then the discussion went on as always: that bloggers only write and read what they want to and that they are different from journalists, one party stated, who also said that newspapers are “cut out of the value chain between news sources and news consumers” and either have to develop or will just pass away. the other party mentioned that they liked newspapers and the typical media because they want long articles and well written stories, but still some others pointed to the advantage of open source technology and blah blah blah (no offence). [...]

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